Historie
Entstehungsgeschichte
Karolina Burger, eine sozial engagierte Lehrerin, widmete sich seit 1912 der Not junger schwangerer Mädchen und jungen ledigen Müttern mit Kind. 1913 mietete sie ein Haus in der Bahnhofstraße in Ludwigshafen-Mundenheim. Andere katholische Frauen, vorwiegend Lehrerinnen, halfen ihr bei den stetig wachsenden Aufgaben.
Es entstand der katholische Fürsorgeverein. 1916 übernahmen gemeinsam mit Karolina Burger Ordensschwestern vom Institut der armen Schulschwestern in Speyer, Dominikanerinnen, die Leitung und Betreuung des St. Annastifts. 1918 wird ein Haus in der Königstraße, der heutigen Karolina-Burger-Straße, erworben. 1927 wird das Fürsorgeheim erweitert und zusätzlich ein kleines Krankenhaus eingerichtet.
1944 wird das St. Annastift bei einem Luftangriff auf Ludwigshafen zu 80 Prozent zerstört. 1945 erfolgt mit großem Aufwand die Instandsetzung des Fürsorgeheims und der Kinderabteilung.
1967 entsteht der neue Anbau.
1984 löst sich der Katholische Fürsorgeheim auf und das Institut St. Dominikus in Speyer übernimmt die Trägerschaft des kompletten St. Annastiftes. Mit der Fusionierung des St. Annastiftskrankenhauses mit dem St. Marienkrankenhauses 1985 zum St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus wird das Kinderheim St. Annastift als eigenständige Einrichtung geführt.
Im Laufe der Jahrzehnte veränderte sich der Bedarf. War das St. Annastift in Ludwigshafen-Mundenheim ursprünglich ein Heim für schwangere Mädchen und junge Mütter mit einer Säuglingsstation und einer Kleinkinderstation, so ist es heute eine Einrichtung mit differenziertem Angebot für Kinder und Jugendliche aller Alterstufen und deren Familien.





