Entstehungsgeschichte
Karolina Burger, eine sozial engagierte Lehrerin, widmete sich seit 1912 der Not junger schwangerer Mädchen und jungen Müttern mit Kind. 1913 mietete sie ein Haus in der Bahnhofstraße in Ludwigshafen- Mundenheim. Andere katholische Frauen, vorwiegend Lehrerinnen, halfen ihr bei der stetig wachsenden Aufgabe. Es entstand der katholische Fürsorgeverein. 1916 übernahmen Ordensschwestern vom Institut der armen Schulschwestern in Speyer, Dominikanerinnen, die Leitung des St. Annastifts. 1918 erwarben sie ein Haus in der Königstraße, der heutigen Karolina-Burger-Straße.
Im Laufe der Jahrzehnte veränderte sich der Bedarf. War es ursprünglich ein Heim für schwangere Mädchen und junge Mütter mit einer Säuglingsstation und einer Kleinkinderstation, so ist es heute eine Einrichtung mit differenziertem Angebot für Kinder und Jugendliche aller Alterstufen und deren Familien.






